Fauna und Flora

Paradiesvogel (Paradisaeinae)

Wegen der früheren Landverbindung (Sahul) ist Neuguineas eng mit der Beuteltier-Fauna Australiens verbunden. Die Marsupials, die Beuteltiere, wie der Eier legende Schnabeligel (Zaglossus), die Kängurus (Wallabies und Baumkängurus), aber auch die Kuskus (Phalanger), die Fluggleiter (Petaurus), Spitzhörnchen und Beutelmäuse sind neben  zahlreichen Fledermaus und Flughundarten (Flughund mit einer Flügel-Spannweite von 180 cm) endemisch. Säugetiere wie Tiger oder Affen gibt es auf Neuguinea nicht. Das weit verbreitete Wildschwein und eine Hirschart in der Region um Merauke sind mit der frühen Besiedlung oder sekundär erst durch Europäer, wie auch Mäuse und Ratten mit dem Schiffsverkehr ins Land gelangt.

Kasuar

650 Vogelarten repräsentieren die heterogene Landschaften und Biotop-Nieschen Neuguineas. Die Vielzahl der Papageien, Kakadus und Sittiche, die Krontauben, Nashornvögel, die Helmkasuare (Straußenvögel) und die Großfußhühner (Megapodidae), die ihre Gelege in großen Laubhaufen ausbrüten lassen, prägen die Fauna Neuguineas ebenso, wie die  über 40 Paradiesvogelarten, dem Wappentier (Paradisaea) von Papua und Papua Niuguini.

Asmat Opossum

Reptilien werden durch kleine und große, dem Komodo ähnelnden Waranen, Krokodilen, Schildkröten, Schlangen und Amphibien repräsentiert. Neuguinea gehört zu den Giftschlangen reichsten Regionen. Dennoch bekommt man sie nur sehr selten zu Gesicht.
Bei den Fischen gibt es viele Raritäten, wie den Lungenfisch (Scleropages leichardi), aber auch aus dem Meer in das Süßwasser der Flüsse vorgedrungene Haie und Sägefische.

Paradiesvögel

Die Baumarten Eukalyptus, Kasuarinen und Mangroven prägen Landschaften. Farne Epiphyten, Orchideen, Flechten und Moose sind auch heute noch immer wieder neu zu entdecken und zu beschreiben.
Die Kartoffel, Mais und Tabak sind aus Amerika eingeführte Nutzpflanzen, die auf die frühe Besiedlung, Seefahrt und Handelskontakte Rückschlüsse zulassen.