Frühgeschichte

Krieg

50.000 - 30.000 v. Chr. Die während der Würm-Eiszeit bestandene Landbrücke zwischen Neuguinea und Australien (frühe Besiedlung Australiens über Neuguinea) ist mit dem Anstieg des Meeres von ca. 120 m  untergegangen. Die ersten Bewohner waren Sammler, Jäger und Fischer.

6.000 v. Chr. Mit einfach geschliffenen Steinbeilen war das Roden von Wald möglich. Das südostasiatische Hausschwein war bereits nachweisbar.

4.000 - 2.000 v. Chr. Nachweis von Steinmörsern und -stößeln. Anbau tropischer Knollenfrüchte. Im Querschnitt linsen- und walzenförmige Steinbeilklingen dienten zur Fertigung von Löchern in Hauspfosten. Erste Töpferei, in einfachen technischen Traditionen geht im Norden an Hand von Funden bis in diese Zeit zurück. Hier beginnt auch die Ausbreitung der austronesischen Sprachen auf Neuguinea, die möglicherweise mit der florierenden Lapita-Keramik, der Kultur  der Lapita-Leute in Melanesien und Polynesien parallel geht.

1.000 v. Chr. - 1.500 n. Chr. Spezialisierte Formen des Fischfangs auf dem Meer und der Seefahrt werden entwickelt. Holzspaten zeugen für erste Entwässerungsgräben für Pflanzengärten. Verbindungen aus Ostindonesien vermitteln Einflüsse von Kulturgruppe zu Kulturgruppe von Westen kommend an der Nordküste bis zum Sepik-Fluss. Auch an der Südküste zeugen Felsbildmalereien und manche Formen der Schnitzkunst auf solche Kulturbeeinflussungen hin.
Von den Molukken ausgehend suchen ostindonesische Gewürzhändler (Muskatnüsse) im Westen Neuguineas (Vogelkopf) nach neuen Territorien. Indonesische Lokalfürsten etablieren dort Herrschaftsbereiche. Handwerkstechniken sowie Handelgüter finden regional Verbreitung.

Mangrovenwald